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Plage Noire ABG

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH für die Veranstaltung Plage Noire im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand (inkl. Unterkunft)

1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Geschäftsbedingungen gelten für den Erwerb von Festivaltickets inklusive Unterkunft für die Veranstaltung Plage Noire (kurz: PN) am Weissenhäuser Strand. Die Festivaltickets beinhalten einen Konzertanteil und einen Unterkunftsanteil. Der Vertrag kommt mit der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH (nachfolgend auch: „Veranstalter“) zustande. Die Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG oder ein anderer (Marketing-) Partner werden nicht Vertragspartner. (Sie nehmen lediglich als Bote für die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH die Bestellungen für die Festivaltickets entgegen und leiten diese weiter an die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH). Die Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG vertreibt die Festivaltickets im Namen und auf Rechnung der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH.

2. Sprache
Die Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch.

3. Angebot und Vertragsschluss
Die einzelnen Festivaltickets sind verfügbar, solange der Vorrat reicht. Die Angebote für die Veranstaltung Plage Noire auf der Internetseite www.plagenoire.de sind freibleibend und stellen keine Angebote im Rechtssinne dar. Mündlich oder fernmündlich erteilte Informationen stellen lediglich unverbindliche Auskünfte dar. Maßgeblich für den Inhalt des Vertrages über die Festivaltickets ist die schriftliche Reservierungsbestätigung von FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH, die per Post oder per E-Mail durch die Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG zugestellt wird.

4. Tickets (Eintrittsberechtigungen)
Die schriftliche bzw. per E-Mail erteilte Reservierungsbestätigung stellt, nach Eingang des gesamten Rechnungsbetrages, die Einlassberechtigung für die Konzerte dar. Die Bestätigung und eine vollständig ausgefüllte Schlüsselquittung stellen, nach Eingang des gesamten Rechnungsbetrages, außerdem die Einlassberechtigung für die Unterkünfte dar. Die Schlüssel zu den Apartments sowie die Einlassberechtigungen sind zur Abholung an der Rezeption der Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG zu Beginn des Festivals hinterlegt.

5. Preise und Zahlungsbedingungen für die Festivaltickets
Die jeweils gültigen, auf der Internetseite veröffentlichten Festivalticketpreise gelten pro Person und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Hinzu kommt eine einmalige Buchungsgebühr von 25,00 € (inkl. USt.) pro Apartment. Bei etwaigen separat durchgeführten Buchungen wie z.B. VIP-Upgrades, oder Änderungen von bestehenden Buchungen, wird eine Buchungsgebühr i.H.v. 19,00 € (inkl. USt.) fällig. Die Bezahlung der Festivaltickets erfolgt auf Rechnung. Der Ticketpreis ist vollständig innerhalb von 14 Tagen ab Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig. Bei Festivalbeginn innerhalb von 20 Tagen nach Eingang der Reservierung ist der Gesamtbetrag sofort fällig. Hierzu bitten wir Sie, den mit der Auftragsbestätigung beigefügten Überweisungsträger zu nutzen. Liegt Ihnen dieser nicht vor oder bei Online-Überweisung, überweisen Sie bitte den fälligen Betrag auf das Konto der Weissenhäuser Strand Betriebs GmbH bei der Volksbank: OH NORD EG, BIC (SWIFT-CODE) GENO DEF1NSH, IBAN: DE95 2139 0008 0000 5150 00. Unter Verwendungszweck tragen Sie bitte Ihre Rechnungsnummer ein.

Wir akzeptieren bei telefonischer Buchung auch Mastercard- und Visa-Kreditkarten.

Ein Rücktritt der ticketinnehabenden Person von dem geschlossenen Vertrag (der Vertrag kam zustande durch Zusendung der Reservierungsbestätigung per Post oder E-Mail) ist ausgeschlossen. Die gesetzlichen Rücktrittsrechte (z.B. bei Leistungsverzug oder Unmöglichkeit) bleiben hiervon unberührt.

Wenn, nach schriftlicher Zustimmung des Veranstalters, eine Stornierung vorgenommen werden sollte, gelten folgende Bedingungen: Bei Stornierungen des Vertrages bis zu 42 Tagen vor Mietbeginn wird, neben dem nicht stornierbaren Ticketanteil in Höhe von € 129,- pro Person, eine Bearbeitungsgebühr für die Stornierung des Apartments/Hotelzimmers in Höhe von 20,00 Euro fällig. Bei späterer Kündigung bis zu 10 Tagen vor Mietbeginn sind 25 % danach 50 % des Apartmentanteils der Vertragssumme fällig. Bei Nichtanreise oder vorzeitiger Abreise hat die Mietperson keinen Ersatzanspruch für die nicht in Anspruch genommenen Miettage. Der Mietperson bleibt ausdrücklich nachgelassen, nachzuweisen, dass der vermietenden Partei kein Schaden durch die Nichtanreise oder die Stornierung entstanden ist oder dieser Schaden geringer ist, als die zu zahlende Stornierungsgebühr oder die einbehaltene Miete.

6. Miete Unterkunft
Das Apartment, der Bungalow oder das Hotelzimmer (Mietobjekt) wird für zwei Übernachtungen ab Beginn des Festivals mietweise überlassen. Am Anreisetag können Sie das Mietobjekt spätestens ab 15:00 Uhr beziehen. Schlüssel zu den angemieteten Apartments/Bungalows werden an der Rezeption gegen Schlüsselquittung ausgehändigt.

Am Abreisetag ist das Mietobjekt bis 12:00 Uhr zur Verfügung zu stellen und der Schlüssel am Empfang zurückzugeben (Ausnahmen bis 14:00 Uhr sind an der Rezeption bei der Anreise oder während des Aufenthaltes zu erfragen). Das Mietobjekt wird mit vollständigem Inventar gemäß Inventarverzeichnis und einmaliger Wäscheausstattung vermietet. Das Inventar ist pfleglich zu behandeln. Während der Mietzeit an dem Objekt entstandene Schäden, sind durch die Mietperson ohne Verschuldensnachweis zum Selbstkostenpreis zu ersetzen. Die Mietperson haftet in gleicher Weise für Schäden, die von mitreisenden Personen verursacht werden. Bestellungen für Leihgegenstände werden unverbindlich entgegengenommen. Die Preise für Leihgegenstände ergeben sich aus den jeweils gültigen Preislisten. Einen Anspruch hierauf gibt es nicht. Das Mitbringen von Haustieren ist nicht gestattet. Ausnahmen können auf Anfrage bei einigen Apartmenttypen gemacht werden.

7. Mietobjekt
Die Ticket-innehabende und/oder Unterkunft-mietende Person ist verpflichtet, die in den jeweiligen Einrichtungen der Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG geltenden Regelungen (Hausordnung, Parkordnung, Schwimmbadordnung etc.) einzuhalten. Durch deren Benutzung erkennt die Ticket-innehabende Person die für die Einrichtung ausgehängten Regeln als verbindlich an. Bei vertragswidrigem Gebrauch der Mietsache wie Untervermietung, Überbelegung, Störungen des Hausfriedens etc. sowie bei Nichtzahlung der Festivaltickets oder Teile dieser, kann der Vertrag fristlos gekündigt werden.

8. Sonstige
Die vermietende Partei haftet nicht für Verlust oder Beschädigung der von der Mietperson eingebrachten Sachen einschließlich Pkw.

Der Gast trägt das alleinige Haftungsrisiko für Geld und Wertgegenstände, die sie*er in den Unterkünften hinterlässt und kann gegenüber der vermietenden Partei keine Haftungsansprüche erheben, die einen Verlust, Zerstörung oder Beschädigung von Wertgegenständen in den Unterkünften nach sich zieht.

Mündliche Nebenabreden sind bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht getroffen worden.

Ruhestörungen durch Übungen auf dem naheliegenden Truppenübungsplatz Putlos oder durch musikalische Darbietungen im Rahmen des (offiziellen) Festivalprogramms an den dafür vorgesehenen Stellen sind möglich.

Während des Festivals gilt Nachtruhe in allen Unterkünften, Hotelzimmer und öffentlichen Wegen des gesamten Ferienparks zwischen 01:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens. Ausgenommen hiervon sind die Veranstaltungsflächen im Rahmen des (offiziellen) Festivalprogramms. Eventuelle Nachtruhestörungen (z.B. durch andere Festivalgäste) berechtigen nicht zur Reduktion der Rechnungssumme.

Der Ferien-und Freizeitpark sowie das Strandhotel sind rauchfreie Anlagen. In den ausgewiesenen Raucherbereichen ist das Rauchen gestattet. Unerlaubtes Rauchen in den Unterkünften wird, dem Reinigungsaufwand entsprechend, in Rechnung gestellt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Für mögliche Falschangaben auf der Internetseite wird keine Haftung übernommen. Nachträgliche Änderungen bleiben vorbehalten. Spätestens mit Erscheinen einer neuen Preisliste verliert diese ihre Gültigkeit.

9. Programmänderungen
Bei Festivals können Programmänderungen eintreten. Der Veranstalter bemüht sich im Falle der Absage einzelner Künstler(gruppen) um entsprechenden Ersatz, Ansprüche des Gastes wegen der Absage einzelner Künstler(gruppen) bestehen nicht.

10. Kapazität der Veranstaltungsflächen
Die maximale Besucherkapazität der einzelnen Veranstaltungsflächen ist aus Sicherheitsgründen begrenzt und wird vom Ordnungsdienstpersonal kontrolliert. Sollte der zeitlich begrenzte Zutritt zu einzelnen Veranstaltungsflächen aus Sicherheitsgründen nicht gewährt werden können, dann berechtigt dies nicht zur Reduktion der Rechnungssumme.

11. Absage, Abbruch oder Verlegung der Veranstaltung

  • 11.1
    Eine Veranstaltung kann abgesagt oder verlegt werden. Bitte informieren Sie sich deshalb rechtzeitig vor dem Reiseantritt auf unserer Webseite, ob die Veranstaltung auch wie angedacht stattfindet.

  • 11.2
    Die Haftung des Veranstalters bei Absage, Abbruch, Verschiebung oder sonstigen wesentlichen Änderungen der Veranstaltung beschränkt sich dem Umfange nach auf die Erstattung des Nennwertes der Eintrittskarte. Persönliche Arrangements, die der Ticketinhaber bzw. Gast einschließlich Reise im Zusammenhang mit der Veranstaltung über die in dem Ticket enthaltenen Leistungen hinausgehend trifft, erfolgen auf eigene Kosten und eigene Gefahr. Der Veranstalter haftet in diesen Fällen nicht über die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte hinaus, insbesondere nicht für getätigte Aufwendungen. Für diese Haftungsbeschränkung gelten die Einschränkungen gemäß Ziffer 21 entsprechend.

    Eine wesentliche Änderung liegt vor, wenn eine Änderung eintritt, die die Veranstaltung zu einem wesentlich anderen Event macht, als ein Erwerber eines Tickets vernünftiger Weise erwarten darf. Eine Änderung eines Künstlers oder mehrerer Künstler im Line-Up eines Festivals stellt keine wesentliche Änderung in diesem Sinne dar.

  • 11.3
    Wird die Veranstaltung auf Grund eines Umstands abgesagt, abgebrochen oder verschoben, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat (z.B. höhere Gewalt wie etwa Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie, insbesondere im Falle von Mutationen des Corona-Virus), ist das Recht des Ticketinhabers bzw. Gastes, von dem Vertrag zurückzutreten oder sonst dessen Rückgängigmachung zu verlangen, vorbehaltlich der nachfolgenden Regelungen ausgeschlossen. Im Falle der Absage oder des Abbruchs hat der Veranstalter nach eigenem Ermessen das Recht, die Veranstaltung nachzuholen.

    Wird die Veranstaltung verschoben oder – im Falle der Absage oder des Abbruchs – nachgeholt, behalten die Tickets für die Veranstaltung ihre Gültigkeit. Der Ticketinhaber bzw. Gast kann jedoch die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte nach Maßgabe von Ziffer 11.2 verlangen, wenn er an der verschobenen bzw. nachgeholten Veranstaltung aus sachlichen Gründen nicht teilnehmen kann. Abweichend von den vorstehenden beiden Sätzen ist jedoch ab Beginn des Festivals und Bezug des Apartments / Hotelzimmers der Übernachtungsanteil des Tickets erledigt; daher ist dieser Anteil von der Rückerstattung ausgenommen und das Ticket ist für Übernachtungen nicht mehr gültig.

    Der Anspruch des Gastes auf Erstattung des Ticketpreises erlischt nach Ablauf von sechs Monaten. Der Lauf der Frist beginnt mit der Kenntnis des Gastes von der Verschiebung der Veranstaltung und der Fälligkeit des Anspruches. Etwaige Versandkosten sowie Service- und Vorverkaufsgebühren werden, da es sich um den Ausgleich für erbrachte Leistungen und Aufwendungen handelt, nicht rückerstattet.

  • 11.4
    Höhere Gewalt liegt insbesondere dann vor, wenn es sich um ein Ereignis handelt, das außerhalb des Einflussbereiches des Veranstalters liegt. Beispielsweise liegt höhere Gewalt vor bei Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnlichen Ereignissen, Terrorakten, politischen Unruhen und/oder Verwendung von chemischen, biologischen, biochemischen Substanzen und/oder Kernenergie. Höhere Gewalt liegt auch vor im Falle von Pandemien, Epidemien, Seuchen oder ähnlichen Krankheitsgefahren und/oder im Falle von Naturkatastrophen (Unwetter, Wirbelstürme, Erdbeben oder Überschwemmungen etc.) oder hierauf beruhenden Folgewirkungen. Ferner liegt höhere Gewalt insbesondere vor, wenn es zu nicht von dem Veranstalter zu vertretenden staatlichen, behördlichen oder sonst öffentlich-rechtlichen Eingriffen und Maßnahmen wie Anordnungen, Allgemeinverfügungen etc. kommt, die der Durchführung der Veranstaltung entgegenstehen.

    Von höherer Gewalt ist sowohl dann auszugehen, wenn ein entsprechendes Ereignis eingetreten ist, als auch wenn ein solches Ereignis nach vernünftiger Einschätzung in Bezug auf den Veranstaltungszeitpunkt mit hinreichender Wahrscheinlichkeit bevorsteht. Die Beurteilung, ob ein entsprechendes Ereignis eingetreten ist bzw. bevorsteht, trifft der Veranstalter nach billigem Ermessen, insbesondere unter Berücksichtigung der Interessen der Kundschaft.

  • 11.5
    Wird die Veranstaltung durch den Veranstalter endgültig abgesagt (die Veranstaltung also final nicht nachgeholt oder verschoben), gleich ob diese endgültige Absage sofort oder später – insbesondere nach Prüfung des Veranstalters, ob die Veranstaltung nachgeholt und/oder verschoben werden kann – erfolgt, und hat der Veranstalter die Absage, den Abbruch bzw. den Umstand einer Verschiebung nach den Regelungen der Ziffer 11.3 nicht zu vertreten, kann der Gast die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte nach Maßgabe von Ziffer 11.2 verlangen. Der Anspruch des Gastes auf (im Falle des Abbruchs nach Beginn: anteilige) Erstattung des Ticketpreises erlischt nach Ablauf von sechs Monaten. Der Lauf der Frist beginnt mit der Kenntnis des Gastes von der endgültigen Absage und der Fälligkeit des Anspruches. Etwaige Versandkosten sowie Service- und Vorverkaufsgebühren werden, da es sich um den Ausgleich für erbrachte Leistungen und Aufwendungen handelt, nicht rückerstattet. Ab Beginn des Festivals und Bezug des Apartments / Hotelzimmers ist der Übernachtungsanteil des Tickets erledigt; daher ist dieser Anteil von der Rückerstattung ausgenommen und das Ticket ist für Übernachtungen nicht mehr gültig.

  • 11.6
    Etwaige weitergehende gesetzliche Rechte des Veranstalters (wie z.B. aufgrund eines Gesetzes zur Abmilderung von Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht) bleiben in jedem Falle unberührt und gelten fort.

12. Getränkeregelung Galeria und Veranstaltungsstätten
Es ist nicht erlaubt, Gläser in die Galeria mitzunehmen. Gefüllte Plastikbecher (offizielle Festivalbecher) dürfen jederzeit in die Galeria sowie in die Veranstaltungsstätten mitgenommen werden.

13. Verbotene Gegenstände in den Veranstaltungsstätten
Beim Einlass zu den einzelnen Veranstaltungsstätten findet aus Gründen der Sicherheit und Ordnung sowie der Müllvermeidung eine Sicherheitskontrolle durch den Ordnungsdienst statt. Das Mitbringen einiger Gegenstände (z. B. Waffen, Drogen etc.) ist untersagt. Die jeweils gültige Liste aller verbotenen Gegenstände ist auf der Internetseite der Veranstaltung hier einsehbar.

14. Bild- und Tonaufzeichnungen
In den Veranstaltungsstätten sind nur Kleinbildkameras und Handys mit Kamerafunktion zugelassen. Nicht erlaubt ist die Mitnahme von Spiegelreflexkameras, Kameras mit Zoomobjektiven oder mit Videofunktion jeglicher Art. Videokameras und Audio-Aufzeichnungsgeräte aller Art, wie Tonbandgeräte, MP3-Rekorder und Diktiergeräte, sind ebenfalls untersagt. Der Veranstalter kann dem Gast den Eintritt in die Veranstaltungsstätte verweigern, sofern der Gast nicht bereit ist, die Geräte am Eingang abzugeben. Eine Verpflichtung des Veranstalters zur Verwahrung der Gegenstände besteht nicht.

15. Verwertung von Ton- und Bildaufnahmen
Der Gast willigt unwiderruflich in die unentgeltliche Verwendung ihres*seines Bildnisses und ihrer*seiner Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen, Sendungen und/oder Aufzeichnungen von Bild und/oder Tonaufnahmen, die vom Veranstalter, dessen Beauftragten oder sonstigen Dritten im Zusammenhang mit der Veranstaltung erstellt werden, sowie deren anschließende Verwertung in allen gegenwärtigen und zukünftigen Medien (wie insbesondere in Form von Ton- und Bildtonträgern sowie der digitalen Verbreitung, bspw. über das Internet) ein.

16. Ausschluss von Gästen
Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere dann, wenn ein Gast auf dem Festivalgelände Straftaten (z.B. Körperverletzung, Diebstahl, Drogenhandel) begeht oder Feuerwerkskörper abbrennt, ist der Veranstalter berechtigt, den Gast von der Veranstaltung auszuschließen. Macht der Veranstalter Gebrauch von seinem Ausschlussrecht, so verliert die Eintrittskarte bzw. das Festivalbändchen die Gültigkeit. Ein Anspruch auf erneuten Einlass oder auf Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen.

17. Hör- und Gesundheitsschäden
Der Veranstalter haftet für Hör- und andere Gesundheitsschäden nur, wenn ihm und seinen Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt oder eine Verkehrssicherungspflicht schuldhaft nicht erfüllt wurde. Eine unmittelbare Nähe des Gastes zu den Lautsprecher-Boxen ist zu vermeiden; entsprechende Absperrungen sind unbedingt zu beachten. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe zu den Lautsprecher-Boxen oder jenseits von Absperrungen erfolgt auf eigene Gefahr des Gastes. Der Gebrauch von Ohrstöpseln wird insbesondere in der Nähe der Bühnen dringend empfohlen.

18. Kinder unter 6 Jahren
Ab 6 Jahren benötigen Kinder ein eigenes Ticket, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Kinder unter 6 Jahren können kostenfrei in die Ferienanlage mitgenommen werden. Es ist jedoch nicht gestattet, Kinder unter 6 Jahren während der musikalischen Darbietungen in die Veranstaltungsstätten mitzunehmen. Darüber hinaus wird die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an der Veranstaltung aufgrund des Personensorgerechts - unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes - von den Eltern bestimmt. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) haben die Eltern die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind (unter 18 Jahren) zu sorgen. Im Übrigen gelten für alle Veranstaltungen ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG).

19. Umgang mit der Eintrittskarte
Die Eintrittskarte ist nach ihrer Entwertung nicht mehr übertragbar. Ein gewerblicher Weiterverkauf der Tickets ist nicht gestattet. Die Tickets dürfen nicht zu einem höheren Preis als zu dem aufgedruckten Ticketpreis zuzüglich nachgewiesener Gebühren, die beim Erwerb des Tickets berechnet worden sind, privat veräußert werden. Schließlich ist eine Verwendung der Tickets zu Verlosungszwecken und/oder zur Durchführung von Gewinnspielen ausdrücklich untersagt. Ein Verstoß gegen diese Bedingungen führt zum entschädigungslosen Verlust der Zutrittsberechtigung, d.h. das Ticket verliert in diesem Fall seine Gültigkeit und der Veranstalter ist zum Einzug dieser Eintrittskarte ohne Erstattung des Eintrittspreises berechtigt.

Bei Verlust der Eintrittskarte oder des Festivalbändchens, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat, erfolgt kein Ersatz und keine Erstattung des Eintrittspreises.

20. Präventionsmaßnahmen
Der Veranstalter kann auch in Abstimmung mit den zuständigen Behörden angemessene Präventionsmaßnahmen anordnen und Verhaltensregeln vorschreiben, insbesondere um gesundheitsbezogenen Erfordernissen zu entsprechen (z.B. Abstandsgebote, Mund-Nasen-Schutz zur Infektionsvorsorge etc.). Beispielsweise kann der Veranstalter auch Gäste, bei denen eine erhöhte Körpertemperatur festgestellt wird und/oder Gäste, die sich weigern, ihre Körpertemperatur messen zu lassen, von der Veranstaltung ausschließen. Die Gäste haben diesen Anordnungen sowie den diesbezüglichen Anweisungen des Ordnungsdienstes Folge zu leisten.Der Veranstalter weist darauf hin, dass auch bei vollständiger Umsetzung eines angemessenen Schutz- und Hygienekonzepts sowie der Einhaltung aller gebotenen Hygienemaßnahmen eine Infektion des Besuchers mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) oder anderen Krankheitserregern nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

21. Haftung des Veranstalters
Die vertragliche und gesetzliche Haftung des Veranstalters für Schäden gleich welcher Art ist ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht

  • für Schäden, die der Veranstalter vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat;

  • in Fällen von (leichter oder einfacher) Fahrlässigkeit des Veranstalters für Schäden, die auf einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen; sowie

  • für die leichte oder einfach fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch den Veranstalter. Wesentliche Vertragspflichten sind alle Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Gast regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

In den Fällen leichter oder einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Veranstalters – mit Ausnahme von Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit – auf den vertragstypischen, für den Veranstalter bei Abschluss des Vertrages oder Begehung der Pflichtwidrigkeit vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Insoweit ist die Haftung des Veranstalters für Schäden ausgeschlossen, die ausschließlich dem Risikobereich des Gastes zuzurechnen sind.

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten auch für die Haftung des Veranstalters für seine Organe, Mitarbeiterschaft und Erfüllungsgehilfen sowie die persönliche Haftung der Organe, Mitarbeiterschaft und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters.

22. Rechtsbeziehungen
Für die Rechtsbeziehungen gilt deutsches Recht.

Stand: 22. September 2020


Allgemeine Geschäftsbedingungen der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH für die Veranstaltung Plage Noire im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand (exkl. Unterkunft)

1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Geschäftsbedingungen gelten für den Erwerb von Festivaltickets exklusive Unterkunft für die Veranstaltung Plage Noire (kurz: PN) am Weissenhäuser Strand. Der Vertrag kommt mit der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH (nachfolgend auch: „Veranstalter“) zustande. Die Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG oder ein anderer (Marketing-) Partner werden nicht Vertragspartner.

2. Sprache
Die Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch.

3. Angebot und Vertragsschluss
Die einzelnen Festivaltickets sind verfügbar, solange der Vorrat reicht. Die Angebote für die Veranstaltung Plage Noire auf der Internetseite www.plagenoire.de sind freibleibend und stellen keine Angebote im Rechtssinne dar. Mündlich oder fernmündlich erteilte Informationen stellen lediglich unverbindliche Auskünfte dar. Maßgeblich für den Inhalt des Vertrages über die Festivaltickets ist die schriftliche Kaufbestätigung von FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH, die per Post oder per E-Mail zugestellt wird.

4. Tickets (Eintrittsberechtigungen)
Die per Post oder per E-Mail übermittelte Eintrittskarte stellt, nach Eingang des gesamten Rechnungsbetrages, die Einlassberechtigung für die Konzerte dar und muss vor Ort gegen ein Festivalbändchen getauscht werden.

5. Preise und Zahlungsbedingungen für die Festivaltickets
Die jeweils gültigen, auf der Webseite veröffentlichten Festivalticketpreise gelten pro Person und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer. Bei etwaigen separat durchgeführten Buchungen wie z.B. VIP-Upgrades, oder Änderungen von bestehenden Buchungen, wird eine Bearbeitungsgebühr i.H.v. 19,00 € (inkl. USt.) fällig.

Die Zahlung ist je nach Veranstaltung und Bestellmodalität per Kreditkarte (Visa oder MasterCard), durch Vorkasse per Überweisung oder per Sofortüberweisung möglich. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist im Preis enthalten. Der Gesamtpreis der Bestellung inklusive aller Gebühren ist bei den Zahlarten Kreditkarte und Sofortüberweisung nach Vertragsabschluss sofort zur Zahlung fällig. Hiervon abweichend ist bei der Zahlart Vorkasse, der Gesamtpreis bis zu dem mitgeteilten Datum vollständig auf das von der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH benannte Konto zu überweisen. Die Zahlungsabwicklung für Visa und MasterCard erfolgt über die CTS EVENTIM Nederland B.V., Postfach 3096, 2130 KB Hoofddorp, Niederlande. Bei Sofortüberweisungen erfolgt die Zahlungsabwicklung über die SOFORT GmbH.

Ein Rücktritt der ticketinnehabenden Person von dem geschlossenen Vertrag (der Vertrag kam zustande durch Zusendung der Reservierungsbestätigung per Post oder E-Mail) ist ausgeschlossen. Die gesetzlichen Rücktrittsrechte (z.B. bei Leistungsverzug oder Unmöglichkeit) bleiben hiervon unberührt.

6. Hausordnung
Die ticketinnehabende Person ist verpflichtet, die in den jeweiligen Einrichtungen der Weissenhäuser Strand GmbH & Co. KG geltenden Regelungen (Hausordnung, Parkordnung, etc.) einzuhalten. Durch deren Benutzung erkennt die ticketinnehabende Person, die für die Einrichtung ausgehängten Regeln als verbindlich an. Bei Verstößen gegen diese Regelungen (Störungen des Hausfriedens etc.) sowie bei Nichtzahlung der Festivaltickets oder Teile dieser, kann der Vertrag fristlos gekündigt werden.

7. Sonstige
Die Haftung für von der ticketinnehabenden Person eingebrachten Sachen einschließlich PKW ist ausgeschlossen.

Mündliche Nebenabreden sind bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht getroffen worden.

Ruhestörungen durch Übungen auf dem naheliegenden Truppenübungsplatz Putlos oder durch musikalische Darbietungen im Rahmen des (offiziellen) Festivalprogramms an den dafür vorgesehenen Stellen sind möglich.

Während des Festivals gilt Nachtruhe in allen Unterkünften, Hotelzimmer und öffentlichen Wegen des gesamten Ferienparks zwischen 01:00 Uhr und 08:00 Uhr morgens. Ausgenommen hiervon sind die Veranstaltungsflächen im Rahmen des (offiziellen) Festivalprogramms. Eventuelle Nachtruhestörungen (z.B. durch andere Festivalgäste) berechtigen nicht zur Reduktion der Rechnungssumme.

Der Ferien-und Freizeitpark sowie das Strandhotel sind rauchfreie Anlagen. In den ausgewiesenen Raucherbereichen ist das Rauchen gestattet. Unerlaubtes Rauchen wird, dem Reinigungsaufwand entsprechend, in Rechnung gestellt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Für mögliche Falschangaben auf der Webseite wird keine Haftung übernommen. Nachträgliche Änderungen bleiben vorbehalten. Spätestens mit Erscheinen einer neuen Preisliste verliert die vorherige ihre Gültigkeit.

8. Programmänderungen
Bei Festivals können Programmänderungen eintreten. Der Veranstalter bemüht sich im Falle der Absage einzelner Künstler(gruppen) um entsprechenden Ersatz, Ansprüche des Gastes wegen der Absage einzelner Künstler(gruppen) bestehen nicht.

9. Kapazität der Veranstaltungsflächen
Die maximale Besucherkapazität der einzelnen Veranstaltungsflächen ist aus Sicherheitsgründen begrenzt und wird vom Ordnungspersonal kontrolliert. Sollte der zeitlich begrenzte Zutritt zu einzelnen Veranstaltungsflächen aus Sicherheitsgründen nicht gewährt werden können, dann berechtigt dies nicht zur Reduktion der Rechnungssumme.

10. Absage, Abbruch oder Verlegung der Veranstaltung

  • 10.1
    Eine Veranstaltung kann abgesagt oder verlegt werden. Bitte informieren Sie sich deshalb rechtzeitig vor dem Reiseantritt auf unserer Webseite, ob die Veranstaltung auch wie angedacht stattfindet.

  • 10.2
    Die Haftung des Veranstalters bei Absage, Abbruch, Verschiebung oder sonstigen wesentlichen Änderungen der Veranstaltung beschränkt sich dem Umfange nach auf die Erstattung des Nennwertes der Eintrittskarte. Persönliche Arrangements, die der Ticketinhaber bzw. Gast einschließlich Reise und Unterbringung im Zusammenhang mit der Veranstaltung über die in dem Ticket enthaltenen Leistungen hinausgehend trifft, erfolgen auf eigene Kosten und eigene Gefahr. Der Veranstalter haftet in diesen Fällen nicht über die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte hinaus, insbesondere nicht für getätigte Aufwendungen. Für diese Haftungsbeschränkung gelten die Einschränkungen gemäß Ziffer 20 entsprechend.

    Eine wesentliche Änderung liegt vor, wenn eine Änderung eintritt, die die Veranstaltung zu einem wesentlich anderen Event macht, als ein Erwerber eines Tickets vernünftiger Weise erwarten darf. Eine Änderung eines Künstlers oder mehrerer Künstler im Line-Up eines Festivals stellt keine wesentliche Änderung in diesem Sinne dar.

  • 10.3
    Wird die Veranstaltung auf Grund eines Umstands abgesagt, abgebrochen oder verschoben, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat (z.B. höhere Gewalt wie etwa Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie, insbesondere im Falle von Mutationen des Corona-Virus), ist das Recht des Ticketinhabers bzw. Gastes, von dem Vertrag zurückzutreten oder sonst dessen Rückgängigmachung zu verlangen, vorbehaltlich der nachfolgenden Regelungen ausgeschlossen. Im Falle der Absage oder des Abbruchs hat der Veranstalter nach eigenem Ermessen das Recht, die Veranstaltung nachzuholen.

    Wird die Veranstaltung verschoben oder – im Falle der Absage oder des Abbruchs – nachgeholt, behalten die Tickets für die Veranstaltung ihre Gültigkeit. Der Ticketinhaber bzw. Gast kann jedoch die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte nach Maßgabe von Ziffer 10.2 verlangen, wenn er an der verschobenen bzw. nachgeholten Veranstaltung aus sachlichen Gründen nicht teilnehmen kann.

    Der Anspruch des Gastes auf Erstattung des Ticketpreises erlischt nach Ablauf von sechs Monaten. Der Lauf der Frist beginnt mit der Kenntnis des Gastes von der Verschiebung der Veranstaltung und der Fälligkeit des Anspruches. Etwaige Versandkosten sowie Service- und Vorverkaufsgebühren werden, da es sich um den Ausgleich für erbrachte Leistungen und Aufwendungen handelt, nicht rückerstattet.

  • 10.4
    Höhere Gewalt liegt insbesondere dann vor, wenn es sich um ein Ereignis handelt, das außerhalb des Einflussbereiches des Veranstalters liegt. Beispielsweise liegt höhere Gewalt vor bei Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnlichen Ereignissen, Terrorakten, politischen Unruhen und/oder Verwendung von chemischen, biologischen, biochemischen Substanzen und/oder Kernenergie. Höhere Gewalt liegt auch vor im Falle von Pandemien, Epidemien, Seuchen oder ähnlichen Krankheitsgefahren und/oder im Falle von Naturkatastrophen (Unwetter, Wirbelstürme, Erdbeben oder Überschwemmungen etc.) oder hierauf beruhenden Folgewirkungen. Ferner liegt höhere Gewalt insbesondere vor, wenn es zu nicht von dem Veranstalter zu vertretenden staatlichen, behördlichen oder sonst öffentlich-rechtlichen Eingriffen und Maßnahmen wie Anordnungen, Allgemeinverfügungen etc. kommt, die der Durchführung der Veranstaltung entgegenstehen.

    Von höherer Gewalt ist sowohl dann auszugehen, wenn ein entsprechendes Ereignis eingetreten ist, als auch wenn ein solches Ereignis nach vernünftiger Einschätzung in Bezug auf den Veranstaltungszeitpunkt mit hinreichender Wahrscheinlichkeit bevorsteht. Die Beurteilung, ob ein entsprechendes Ereignis eingetreten ist bzw. bevorsteht, trifft der Veranstalter nach billigem Ermessen, insbesondere unter Berücksichtigung der Interessen der Kundschaft.

  • 10.5
    Wird die Veranstaltung durch den Veranstalter endgültig abgesagt (die Veranstaltung also final nicht nachgeholt oder verschoben), gleich ob diese endgültige Absage sofort oder später – insbesondere nach Prüfung des Veranstalters, ob die Veranstaltung nachgeholt und/oder verschoben werden kann – erfolgt, und hat der Veranstalter die Absage, den Abbruch bzw. den Umstand einer Verschiebung nach den Regelungen der Ziffer 10.3 nicht zu vertreten, kann der Gast die Erstattung des Nennwerts der Eintrittskarte nach Maßgabe von Ziffer 10.2 verlangen. Der Anspruch des Gastes auf (im Falle des Abbruchs nach Beginn: anteilige) Erstattung des Ticketpreises erlischt nach Ablauf von sechs Monaten. Der Lauf der Frist beginnt mit der Kenntnis des Gastes von der endgültigen Absage und der Fälligkeit des Anspruches. Etwaige Versandkosten sowie Service- und Vorverkaufsgebühren werden, da es sich um den Ausgleich für erbrachte Leistungen und Aufwendungen handelt, nicht rückerstattet.

  • 10.6
    Etwaige weitergehende gesetzliche Rechte des Veranstalters (wie z.B. aufgrund eines Gesetzes zur Abmilderung von Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht) bleiben in jedem Falle unberührt und gelten fort.

11. Getränkeregelung Galeria und Veranstaltungsstätten
Es ist nicht erlaubt, Gläser in die Galeria mitzunehmen. Gefüllte Plastikbecher (offizielle Festivalbecher) dürfen jederzeit in die Galeria sowie in die Veranstaltungsstätten mitgenommen werden.

12. Verbotene Gegenstände in den Veranstaltungsstätten
Beim Einlass zu den einzelnen Veranstaltungsstätten findet aus Gründen der Sicherheit und Ordnung sowie der Müllvermeidung eine Sicherheitskontrolle durch den Ordnungsdienst statt. Das Mitbringen einiger Gegenstände (z. B. Waffen, Drogen etc.) ist untersagt. Die jeweils gültige Liste aller verbotenen Gegenstände ist auf der Festivalhomepage hier einsehbar.

13. Bild- und Tonaufzeichnungen
In den Veranstaltungsstätten sind nur Kleinbildkameras und Handys mit Kamerafunktion zugelassen. Nicht erlaubt ist die Mitnahme von Spiegelreflexkameras, Kameras mit Zoomobjektiven oder mit Videofunktion jeglicher Art. Videokameras und Audio-Aufzeichnungsgeräte aller Art, wie Tonbandgeräte, MP3-Rekorder und Diktiergeräte, sind ebenfalls untersagt. Der Veranstalter kann dem Gast den Eintritt in die Veranstaltungsstätte verweigern, sofern der Gast nicht bereit ist, die Geräte am Eingang abzugeben. Eine Verpflichtung des Veranstalters zur Verwahrung der Gegenstände besteht nicht.

14. Verwertung von Ton- und Bildaufnahmen
Der Gast willigt unwiderruflich in die unentgeltliche Verwendung seines Bildnisses und seiner Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen, Sendungen und/oder Aufzeichnungen von Bild- und/oder Tonaufnahmen, die vom Veranstalter, dessen Beauftragten oder sonstigen Dritten im Zusammenhang mit der Veranstaltung erstellt werden, sowie deren anschließende Verwertung in allen gegenwärtigen und zukünftigen Medien (wie insbesondere in Form von Ton- und Bildtonträgern sowie der digitalen Verbreitung, bspw. über das Internet) ein.

15. Ausschluss von Gästen
Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere dann, wenn ein Gast auf dem Festivalgelände Straftaten (z.B. Körperverletzung, Diebstahl, Drogenhandel) begeht oder Feuerwerkskörper abbrennt, ist der Veranstalter berechtigt, den Gast von der Veranstaltung auszuschließen. Macht der Veranstalter von seinem Ausschlussrecht Gebrauch, so verliert die Eintrittskarte bzw. das Festivalarmbändchen ihre/seine Gültigkeit. Ein Anspruch auf erneuten Einlass oder auf Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen.

16. Hör- und Gesundheitsschäden
Der Veranstalter haftet für Hör- und andere Gesundheitsschäden nur, wenn ihm und seinen Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt oder eine Verkehrssicherungspflicht schuldhaft nicht erfüllt wurde. Eine unmittelbare Nähe des Gastes zu den Lautsprecher-Boxen ist zu vermeiden; entsprechende Absperrungen sind unbedingt zu beachten. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe zu den Lautsprecher-Boxen oder jenseits von Absperrungen erfolgt auf eigene Gefahr des Gastes. Der Gebrauch von Ohrstöpseln wird insbesondere in der Nähe der Bühnen dringend empfohlen.

17. Kinder unter 6 Jahren
Ab 6 Jahren benötigen Kinder ein eigenes Ticket, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Kinder unter 6 Jahren können kostenfrei in die Ferienanlage mitgenommen werden. Es ist jedoch nicht gestattet, Kinder unter 6 Jahren während der musikalischen Darbietungen in die Veranstaltungsstätten mitzunehmen. Darüber hinaus wird die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an der Veranstaltung aufgrund des Personensorgerechts – unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes - von den Eltern bestimmt. Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) haben die Eltern die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind (unter 18 Jahren) zu sorgen. Im Übrigen gelten für alle Veranstaltungen ergänzend die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG).

18. Umgang mit der Eintrittskarte
Die Eintrittskarte ist nach ihrer Entwertung nicht mehr übertragbar. Ein gewerblicher Weiterverkauf der Tickets ist nicht gestattet. Die Tickets dürfen nicht zu einem höheren Preis als dem aufgedruckten Ticketpreis zuzüglich nachgewiesener Gebühren, die beim Erwerb des Tickets berechnet worden sind, privat veräußert werden. Schließlich ist eine Verwendung der Tickets zu Verlosungszwecken und/oder zur Durchführung von Gewinnspielen ausdrücklich untersagt. Ein Verstoß gegen diese Bedingungen führt zum entschädigungslosen Verlust der Zutrittsberechtigung, d.h. das Ticket verliert in diesem Fall seine Gültigkeit und der Veranstalter ist zum Einzug dieser Eintrittskarte ohne Erstattung des Eintrittspreises berechtigt.

Bei Verlust der Eintrittskarte oder des Festivalarmbändchens, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat, erfolgt kein Ersatz und keine Erstattung des Eintrittspreises.

19. Präventionsmaßnahmen
Der Veranstalter kann auch in Abstimmung mit den zuständigen Behörden angemessene Präventionsmaßnahmen anordnen und Verhaltensregeln vorschreiben, insbesondere um gesundheitsbezogenen Erfordernissen zu entsprechen (z.B. Abstandsgebote, Mund-Nasen-Schutz zur Infektionsvorsorge etc.). Beispielsweise kann der Veranstalter auch Gäste, bei denen eine erhöhte Körpertemperatur festgestellt wird und/oder Gäste, die sich weigern, ihre Körpertemperatur messen zu lassen, von der Veranstaltung ausschließen. Die Gäste haben diesen Anordnungen sowie den diesbezüglichen Anweisungen des Ordnungsdienstes Folge zu leisten.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass auch bei vollständiger Umsetzung eines angemessenen Schutz- und Hygienekonzepts sowie der Einhaltung aller gebotenen Hygienemaßnahmen eine Infektion des Besuchers mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) oder anderen Krankheitserregern nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

20. Haftung des Veranstalters
Die vertragliche und gesetzliche Haftung des Veranstalters für Schäden gleich welcher Art ist ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht

  • für Schäden, die der Veranstalter vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat;

  • in Fällen von (leichter oder einfacher) Fahrlässigkeit des Veranstalters für Schäden, die auf einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen; sowie

  • für die leichte oder einfach fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch den Veranstalter. Wesentliche Vertragspflichten sind alle Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Gast regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

In den Fällen leichter oder einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Veranstalters – mit Ausnahme von Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit – auf den vertragstypischen, für den Veranstalter bei Abschluss des Vertrages oder Begehung der Pflichtwidrigkeit vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Insoweit ist die Haftung des Veranstalters für Schäden ausgeschlossen, die ausschließlich dem Risikobereich des Gastes zuzurechnen sind.

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten auch für die Haftung des Veranstalters für seine Organe, Mitarbeiterschaft und Erfüllungsgehilfen sowie die persönliche Haftung der Organe, Mitarbeiterschaft und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters.

21. Rechtsbeziehungen
Für die Rechtsbeziehungen gilt deutsches Recht.

Stand: 22. September 2020


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